Wenn Sie eine Menge zu tun haben und gestresst sind, weil Sie das Gefühl haben, dass Sie gar nicht alles schaffen können, spüren Sie zunächst einmal nach, wo in Ihrem Körper Sie den Stress fühlen können. Zu den üblichen Verdächtigen zählen Schultern, Nacken, Kiefer, Stirn, Kehle, Brustraum, Bauch, Po, Schließmuskel, Unterarme, Hände, Oberschenkel und Füße, die alle an etwas festhalten, das gar nicht da ist. Sagen Sie ihnen, dass sie damit aufhören und sich stattdessen entspannen sollen. Spüren Sie, wie sich einer nach dem anderen oder auch alle gleichzeitig entspannen. Unterstützen Sie diesen Prozess, indem Sie lange und tief ausatmen, um die Muskelspannung zusätzlich zu lockern. Achten Sie darauf, zwischendurch auch lange einzuatmen, um das Gleichgewicht zu wahren.
Arbeiten Sie für den Moment einmal mit dem Körper, anstatt mit dem Verstand. Stellen Sie sich die Zeitspanne, in der Sie alle Aufgaben erledigt haben müssen, als ein Objekt vor, das Sie zwischen Ihren Handflächen halten. Bewegen Sie die Handflächen langsam auseinander und stellen Sie sich vor, dass Sie dabei das Objekt strecken, das die zur Verfügung stehende Zeitspanne symbolisiert. Damit dehnen Sie gleichzeitig die Zeit selbst aus – denken Sie daran, lineare Zeit ist nur relativ und kann daher ganz nach Wunsch verlängert oder verkürzt werden.
Und dann sagen Sie sich selbst, und zwar allen Ihren Teilen - dem Held, dem Feigling, dem Unterstützer, dem Saboteur, dem Motivierer, dem Selbstkritiker, dem Liebenden, dem Krieger, dem Narren – Ihnen allen sagen Sie nun: „Ich wähle jetzt, dass ich alles leicht, mühelos, effizient, hervorragend, mit Freude, schnell und auf wundersame Weise innerhalb dieser gedehnten Zeitspanne erledigt bekomme – lasst es geschehen.“
Und es wird geschehen und Sie werden am Ende mit einem wohlverdienten zufriedenen Lächeln dastehen.
Mögen Sie heute am Tag und am Abend ein breites Lächeln der Zufriedenheit tragen.