Last updated: 06/01/09 [12:04:26] GMT


Der Schlüssel zur eigenen und kollektiven Evolution

[2008-11-04 05:58:00]

Was wir derzeit in der Welt beobachten können – das arktische Eis schwindet ebenso rasch dahin wie das globale Geldsystem – steht symbolhaft dafür, dass sich das Grundthema Macht- und Profitstreben quasi vor unseren Augen auflöst.


Von allen idealistischen Überlegungen einmal abgesehen, sollten wir dies sicherlich als Einladung ansehen, gemeinsam in das sich bereits am Horizont abzeichnende Grundthema der Zusammenarbeit und des Teilens von Ressourcen zu investieren. Wenn wir einmal davon ausgehen, dass dieses Prinzip im Aufstieg begriffen ist und wir den gemeinsamen Willen haben zu überleben und uns weiterzuentwickeln, dann ist es durchaus sinnvoll, diese Einladung anzunehmen.


Verschiebungen dieser Art benötigen Zeit und auf dem Weg zum Ziel wird es sicher einige Durststrecken geben, die es zu überwinden gilt. Aber wir können das Ganze etwas erleichtern, wenn wir uns gemeinsam immer wieder auf den Wunsch konzentrieren, eine globale Gesellschaft zu manifestieren, die eher auf Liebe denn auf Angst basiert.


Und auch wenn dies in Hinblick auf unser in der Menschheitsgeschichte eher unreifes, von Machtstreben und Zerstörung geprägtes kollektives Verhalten als eine naive und utopische Vorstellung erscheint, so ist es doch die einzige praktische Alternative in Bezug auf das, was wir anstreben und visualisieren und somit irgendwann realisieren sollten, sofern wir in einer wunderbaren Welt leben möchten.


Eine Welt, die von Liebe statt von Angst bestimmt wird, würde die Entwicklung von nachhaltigen Technologien, Brennstoffquellen und Methoden des sparsamen Umgangs mit Nahrungsmitteln, Wasser und Rohstoffen beinhalten, so dass alle genügend von allem hätten und niemand an Hunger oder medizinischer Unterversorgung leiden oder in der Kälte schlafen müsste. Das ist praktisch machbar, würde aber voraussetzen, dass wir den Willen entwickeln, einander zu vertrauen und fair zu verhandeln, dass wir ganzheitlich denken und gemeinsam eher aus dem Herzen heraus handeln denn aus einer gewinnorientierten persönlichen oder Gruppenmentalität heraus. 


Tatsächlich würde all dies eintreten, wenn jeder Einzelne von uns sich so entwickelt, dass er von einer von Angst geprägten Geisteshaltung zu einer gemeinsamen, auf Liebe basierenden Einstellung findet. Dies ist bereits bei einer zunehmenden Zahl an Menschen der Fall und könnt einen kollektiven evolutionären Effekt haben.


Der evolutionäre Schlüssel liegt in jedem Einzelnen von uns und beinhaltet den Willen, die Dominanz des von Angst bestimmten Vorderhirns aufzugeben, indem wir unsere Entscheidungen von Moment zu Moment treffen und das auf Liebe basierende, mit dem Herzen verbundene mittlere Gehirn zum Zuge kommen lassen.


Mein Wunsch: Möge Ihr Herz Sie ab jetzt auf einen Pfad der Million Wunder leiten.


Übersetzung Beate Brandt
beate@buch-auf-reisen.com



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