Hier kommt noch ein Text, den ich beim Durchforsten des Archivs gefunden und wieder hervorgeholt habe, weil er es wirklich auf den Punkt bringt:
Manchmal fühlt sich das Leben in Teilen oder im Ganzen merkwürdig an, so als befände man sich plötzlich auf einem ähnlichen, aber doch fremden Planeten oder wäre aus Versehen im falschen Film gelandet. In diesen Fällen gilt die allgemeine Regel, das Ganze einfach laufen zu lassen und dafür zu sorgen, dass Sie innerlich so gut wie möglich geerdet und zentriert sind, indem Sie Ihre Muskeln entspannen, die Wirbelsäule strecken, Ihr Gewicht an einen Punkt unterhalb des Nabels sinken lassen, Ihren Geist in das Mittelhirn verlagern, Gesicht und Brustraum locker und weich werden lassen sowie tief, langsam und gleichmäßig atmen.
Das Gefühl der Merkwürdigkeit entsteht, wenn die tektonischen Platten der Realität, die Sie sich konstruiert haben, sich verschieben, und zwar speziell als Vorbote einer neuen Phase, die von einem stärker erleuchteten Bewusstsein, Klarheit und Zielstrebigkeit geprägt ist – es sind sozusagen „Wiedergeburtswehen“.
Je schneller Sie vorgefasste Meinungen dazu, wie Ihr Leben sein sollte loslassen und das Gefühl der Merkwürdigkeit akzeptieren, umso schneller findet die Umstellung statt. Es geht einfach darum, dieses Gefühl als einen essentiellen Teil der Dynamik Ihrer Existenz zu akzeptieren. Anstatt dagegen anzukämpfen sagen Sie sich doch einfach „Ich stehe auf merkwürdige Sachen“, atmen weiter und halten sich an die oben aufgeführten Tipps zum Entspannen und Zentrieren, bis das Merkwürdige zur Normalität wird. Zu diesem Zeitpunkt haben sich zumeist auch die äußeren Bedingungen an den neuen Zustand angepasst und Sie befinden sich in der nächsten Phase Ihres Lebens.
Ich wünsche Ihnen einen glatten Übergang mit einem Topf Gold am Ende. Erwarten Sie an diesem Wochenende ein Wunder.
Alles Liebe, Doc
Übersetzung Beate Brandt
beate@buch-auf-reisen.com